65 Jahre Wohnkultur – Damals. Heute. Morgen.

65 Jahre Rutar – das ist die Geschichte eines Familienunternehmens, das mit Leidenschaft für Wohnen begonnen hat und heute Menschen weit über Kärnten hinaus begleitet. Von den ersten Schritten in der Region bis hin zu 16 Filialen in Österreich, Slowenien und Italien spannt sich ein Weg voller Ideen, Begegnungen und Visionen. Wohnen war dabei nie nur eine Frage von Möbeln, sondern immer auch von Lebensgefühl, Inspiration und Qualität.

Im Jubiläumsgespräch erzählen Josef und Gregor Rutar, wie sich Wohnen über die Jahrzehnte verändert hat, welche Werte gleichgeblieben sind und was die Zukunft des Wohnens bereithält.

Rutar Dobrla vas

Wenn Sie an die Anfänge von Rutar zurückdenken – welche Bilder und Erinnerungen kommen Ihnen zuerst in den Sinn?

J: Vor allem der Mut und die Begeisterung, mit denen alles begonnen hat. Mit einem Standort in Kärnten wollten wir den Menschen nicht nur Möbel anbieten, sondern Wohnräume schaffen, die das Leben schöner machen. Dieser Gedanke hat uns getragen – und er prägt bis heute auch die Inhalte unseres Magazins: Wohnen ist mehr als Einrichtung, es ist ein Lebensgefühl.

Aus einem Standort ist mittlerweile ein Unternehmen mit 16 Filialen in Kärnten, Slowenien und Italien geworden. Wie fühlt sich dieser Weg für Sie an?

G: Es ist ein besonderer Moment der Dankbarkeit. Für uns bedeutet das nicht nur Wachstum, sondern vor allem die Bestätigung, dass unsere Philosophie trägt. Wir begleiten Familien über Generationen hinweg, sehen, wie sich ihr Wohnen verändert – und dürfen Teil dieser Geschichten sein. Genau diese Vielfalt greifen wir im Rutar Magazin auf: von Einrichtungsideen bis zu Kunst und Kulinarik, damit unsere Kundinnen und Kunden Inspiration für ihr Zuhause finden.

Wohnen hat sich in den letzten Jahrzehnten stark gewandelt. Welche Entwicklungen prägen das Heute besonders?

J: Früher war Wohnen vor allem praktisch gedacht – Möbel mussten in erster Linie funktionieren. Heute ist Wohnen Ausdruck von Persönlichkeit. Im Wohnzimmer suchen die Menschen nach Komfort und Stil, Polstermöbel werden zu Herzstücken des Alltags. Marken wie Interliving oder Stressless prägen diesen Anspruch mit Qualität und durchdachtem Design. Und mit interliving@home zeigen wir, dass jedes Zuhause seine eigene, individuelle Lösung verdient – egal ob große Wohnlandschaft, flexible Raumidee oder maßgeschneidertes Detail. Wohnen ist vielfältig geworden, und wir möchten unseren Kunden genau diese Vielfalt eröffnen.

Josef Rutar in Gregor Rutar

Sie sprechen von Wohnen als Erlebnis. Welche Rolle spielen Designlinien und Küchenwelten dabei?

G: Eine sehr große. Mit unserer Luxus-Linie geben wir unseren Kunden die Möglichkeit, echte Design-Statements zu setzen. Und im Bereich Küche – mit Culineo, Interliving oder Nolte neo – erleben wir, wie sich der Mittelpunkt des Zuhauses neu definiert. Hier wird gekocht, gelacht, gearbeitet – die Küche ist längst mehr als nur ein Arbeitsraum.

Frage: Mit dem Rutar.artspace haben Sie Wohnen und Kunst miteinander verbunden. Was steckt hinter dieser Idee?

G: Es war uns ein Anliegen, das Zuhause auch als kulturellen Ort zu begreifen. Möbel und Kunst treten in einen Dialog, der inspiriert und berührt. Damit wird sichtbar, dass ein Zuhause Geschichten erzählen kann – über Farben, Materialien und die Kreativität, die in ihm steckt.
https://rutar.at/blog-artspace/

Wohin führt der Weg? Was wünschen Sie sich für die Zukunft von Rutar – und für die Wohnkultur insgesamt?

J: 65 Jahre Rutar sind für uns nicht nur ein Jubiläum, sondern ein Versprechen. Wir bleiben unserer Herkunft treu, gehen aber immer auch neue Wege. Wir möchten, dass unsere Kundinnen und Kunden auch in Zukunft ein Zuhause finden, das lebt – voller Komfort, Qualität und Inspiration.

G: Und das ist vielleicht das Schönste an dieser Reise: Sie ist noch lange nicht zu Ende